Mit Sozialen Medien kompetent umgehen (Schulversion)
3. Informieren

Onlinekurs: Mit Sozialen Medien kompetent umgehen (Schulversion)

Das haben wir gelernt!

Z - Informieren

Wir haben drei Gruppen von News-Anbietern im Internet kennengelernt: Die öffentlich-rechtlichen und privaten News-Medien und Bloggerinnen und Blogger

  • Zu diesen zählen vor allem die Angebote des ZDF, der ARD (mit vielen Sendern und Programmen) und des Deutschlandfunk (DLF). Sie werden praktisch nicht über Werbung finanziert (erlaubt sind 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr).
  • Die Aufmachung der News ist an die Struktur und das Format der jeweiligen Plattform angepasst.
  • Videos und Texte sind meist stark verkürzt und zeigen Ausschnitte der eigentlichen Nachricht (per Klick gelangt man zur Website des News-Anbieters und damit zum Originalbericht).
  • Die meisten Nachrichten erfüllen journalistische Standards (wie: Trennung von Meinung und Nachricht, Zwei-Quellen-Prinzip).
  • Die Redaktionen verfügen über Teams, die als „Fact-Checker“ die Richtigkeit der Nachrichten überprüfen.

 

  • Die Unternehmen sind zur Finanzierung ihrer Angebote auf Werbeeinnahmen angewiesen. Dieser Umstand beeinflusst die Auswahl und Aufbereitung der News.
  • Neben News sieht man auch Inhalte, die besonders attraktiv scheinen, aber für das Newsgeschehen bedeutungslos sind. Sie sollen die Klicks und damit die Werbeeinnahmen steigern.
  • Die Anbieter zeigen mehr News über Prominente, Freizeit und Sport als die öffentlich-rechtlichen. Und sie bieten mehr Meinungsbeiträge.
  • Die Redaktionen der großen Anbieter (wie: Spiegel, Die Zeit, t-online) beherrschen die journalistischen Standards und verfügen über Teams, die als „Fact-Checker“ die Richtigkeit der Nachrichten überprüfen.

 

  • Die meisten Blogger und Bloggerinnen sind keine Journalisten. Ihre Mitteilungen sind keine News; sie bilden einen engen Ausschnitt aus dem Nachrichtengeschehen ab.
  • Ihre Beiträge – meist in Videoform – gelten speziellen Themen (wie: Corona-Politik, Klimapolitik, Ukraine-Krieg). Dabei werden Fakten und Meinung häufig vermischt.
  • Manche Journalisten betreiben eigene Blogs und bieten „alternative“ Nachrichten (solche, die von den etablierten Medien übergangen werden) oder abweichende Bewertungen der Nachrichten. Beispiel: https://reitschuster.de;
  • Manche Blogger haben ein hohes Fachwissen und widmen sich wissenschaftsbasierten Themen (zum Beispiel Energiegewinnung, Corona-Pandemie). Ihr Anliegen ist es, aktuelle Problemthemen verständlich darzustellen und zu erklären. Anspruchsvolle Beispiele: https://scilogs.spektrum.de/ und https://blog.gwup.net/

 

Lektions-Schlagwörter: soziale medien
Onlinekurs Soziale Medien – Unterrichtsversion